Warum bin ich Pferdetherapeutin?

Pferde begleiten mich seit meiner Kindheit. Der Stall ist und war lange Zeit wie ein zweites Zuhause für mich. Die Verbindung und Arbeit zu den Tieren hat mich Geduld und Nachsicht gelehrt und mich immer wieder zu mir selbst geführt. Manchmal wundere ich mich selbst, dass ich nie müde werde mehr über deren Verhalten, ihre Bewegungsmuster und die dazugehörigen Behandlungsfelder und Trainingsmethoden wissen zu wollen. Es ist ein endlos spannender Bereich, der mich noch nie losgelassen hat. Dafür bin ich sehr dankbar, denn er hat mich hierher gebracht.

 

Ich möchte durch meine Arbeit meinen Beitrag dazu leisten, Pferde besser zu verstehen, sie gesund zu erhalten und mehr Wissen zu vermitteln. Da unsere Pferde wesentlich tiefer mit ihrer Intuition verbunden sind als wir, wissen sie meistens, was gut für sie ist und geben oftmals hilfreiche Tipps, in welche Richtung die Behandlung laufen sollte. Sie geben auf ihre Art immer unverblümt eine ehrliche Rückmeldung. Es bleiben meine größten Lehrmeister.

Copy (2) of Copy of DSC07624_edited.jpg
Logo mit Schrift Web_9._edited.png

Über Lokahi und die Philosophie dahinter

2016 startete ich mit diesem Logo. Auch wenn in der Zwischenzeit an dessen Stelle ein neues Logo mit meinem Namen entstanden ist, ist die Bedeutung von "Lokahi" nach wie vor der Grundstock meiner Behandlungen.

 

Lokahi bedeutet unter anderem Stimmigkeit, Einigkeit, Balance und Harmonie und ist ein Wort aus der Hawaiianischen Sprache. Für mich wurde die Bedeutung dieses Wortes geprägt durch einen längeren Aufenthalt auf einer der Hawaiianischen Inseln.

 

Ich durfte dort noch mehr Verbundenheit mit Tieren und der Natur erfahren, als ich hier zuvor zu träumen gewagt hätte. Die polynesische Kultur lebt einen respektvollen Umgang mit der Natur und den Tieren - weg von der schnelllebigen Gesellschaft, wieder hin zu mehr Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Einigkeit und Harmonie. Diese Erfahrung hat mich und meine Art zu Handeln sehr geprägt.

Für meine Therapie bedeutet das vor allem: 

Das Pferd darf und soll während der Therapie "mitreden" und bestimmt das Tempo der Therapie. Pferde wissen ganz genau, was Ihnen gut tut. Sie teilen uns mit Ihrer Körpersprache genau mit, welche Therapiemethoden richtig sind und was zu diesem Zeitpunkt gelöst werden darf und was nicht. Das Lösen von Verspannungen und Blockaden kann dabei auch sehr unangenehm sein, aber auch das machen Sie absolut freiwillig mit, wenn sie vorab gemerkt haben, dass sie meinen Händen vertrauen können. 

Qualifikationen/Fortbildungen

02-09/2021 - Strukturelle Osteopathie 1-4 - Karin Kattwinkel (Equo-Vadis)
01/2021 - Lahmheitsdiagnostik - Karin Kattwinkel (Equo-Vadis)

11/2020 - Special Hufkunde - web-i-nah - Karin Kattwinkel (Equo-Vadis)

09/2018 - Vordergliedmaßen - Tanja Richter (MTAP)

03/2018 - Sensomotorik - Tanja Richter (MTAP)

02/2018 - Fachsymposium des MTAP / Manuelle Therapie am Pferd

02/2018 - Reiki Grad I

09/2017 - Manuelle Therapie 4 - LWS, Becken - Tanja Richter (MTAP)

09/2017 - Seminar Blutegeltherapie (bbez)

04/2017 - Manuelle Therapie 3 - Thorax - Tanja Richter (MTAP)

02/2017 - Manuelle Therapie 2 - Kopf und Hals - Tanja Richter (MTAP)

12/2016 - Manuelle Therapie Basis 1 - Tanja Richter (MTAP)

11/2016 - Fortbildung Akupunktur (Pferd und Hund) (ift)

08/2016 - Weiterbildung Flexibles Taping, Tierapie Berenice Webe

2014 - 2016 - zweijähriges Studium zur Tierphysiotherapeutin und Akupunkteurin (Pferd und Hund) ift - Institut für Tierheilpraktik

2012 - 2013 - Tiermedizinische Grundlagen in Physiologie, Pathologie, Anatomie (Pferd und Hund) TTZ - Tier-Therapie-Zentrum

IMG_0402.JPG